• Der bedrohte Kiebitz Vanellus vanellus ist der "Wappenvogel" der Ala. Dieses Küken ist erst wenige Tage alt.

  • Die Ala hat zu ihrem 100-jährigen Bestehen 2009 mehrere Schutz- und Forschungsprojekte zugunsten des Kiebitzes unterstützt.

  • Der Tannenhäher Nucifraga caryocatactes versteckt jedes Jahr mehrere 10'000 Arvennüsse als Wintervorrat – und findet die meisten wieder.

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    Die exotisch wirkende Bartmeise Panurus biarmicus ist die einzige Vertreterin ihrer Familie in Europa.

  • Der Turmfalke Falco tinnunculus ist der häufigste Falke in der Schweiz.

  • Der Haubentaucher Podiceps cristatus ist bekannt für seine spektakulären Balzrituale.

  • Das hübsche Blaukehlchen Luscinia svecica ist in Europa mit mehreren Unterarten vertreten. Das weisssternige kommt in der Schweiz ausschliesslich als Durchzügler vor.

  • Der Graureiher Ardea cinerea wurde früher als Fischfresser verfolgt und fast ausgerottet, mittlerweile hat sich der Bestand in der Schweiz erholt.

Häftli

Das Häftli ist ein 7 km langer Altwasserarm der Aare zwischen Biel und Büren an der Aare. Es ist ein auenartiges Feuchtgebiet geprägt von feuchten Waldgesellschaften, Grossseggenbeständen und Schwimmblattfluren. Obschon das Gebiet durch die beiden Juragewässerkorrektionen und insbesondere durch den Bau des Nidau–Büren-Kanals stark verändert wurde, sind heute die charakteristischen Flussauenelemente noch weitgehend vorhanden.

Fauna

Im Häftli wurden bisher weit über 200 Vogelarten nachgewiesen, knapp 80 davon als Brutvögel. Gesamtschweizerisch einmalig war eine kleine Brutkolonie des Nachtreihers von 1967 bis 1970 seither tritt er nur noch als Durchzügler und seltener Sommergast auf.

Wichtige Brutvögel sind Zwerg- und Haubentaucher, Schwarzmilan, Wasserralle, Eisvogel, Kleinspecht, Nachtigall und Pirol. Das Häftli ist ein bedeutender Überwinterungsplatz für Wasservögel, darunter mehrere hundert Krickenten, Schnatterenten und Pfeifenten. Auf dem Durchzug können verschiedene Reiherarten, Greifvögel, Limikolen und zahlreiche Singvögel beobachtet werden.

Das Häftli ist ausserdem ein wichtiger Rückzugsort für Amphibien. Bisher wurden Grasfrosch, Wasserfrosch, Laubfrosch, Erdkröte, Kreuzkröte, Kammmolch, Teichmolch, Bergmolch und Feuersalamander festgestellt.

Bestandsaufnahmen Brutvögel 2006–2016 (PDF)

Schutz

Bereits 1929 traf die Ala mit der Gemeinde Büren eine Vereinbarung zum Schutz des Gebiets. Es ist heute ein Wasser- und Zugvogelreservat von nationaler Bedeutung und umfasst ein Flachmoor von nationaler Bedeutung (Nr. 3685 und 3688). Zudem ist das Häftli ein kantonales Naturschutzgebiet.

Besuch

Karte (Swisstopo)

Das Häftli ist zu Fuss von Safern oder Büren a. d. A. aus zu erreichen. Bei Anreise mit dem Auto sind die Parkplätze bem Sportplatz Safern zu benutzen (von dort 15 min Fussmarsch).

Kontakt

Ala-Betreuer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Links

Auszug aus dem OB Beiheft 7 (1988) über das Häftli (PDF)

Berner Ala – Häftli

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